Führungsstil, führen mit Stil …

Individualität manifestiert sich bei und mit jeder Aktivität die eine Person setzt – bewusst oder unbewusst, Umgang mit sich selbst und Umgang mit anderen Menschen sind kennzeichnend für eine Person und einzigartig. Kommunikation entspricht einer Summe von Aktivitäten – ein Folge individueller Prozesse bzw. Abläufe.

Der Begriff Stil wird ca. seit dem 15. Jahrhundert im Deutschen verwendet und hat seinen Ursprung im griechischen στύλος bzw. übersetzt aus dem lat. stylus (Griffel): d.h. aus einem Schriftstück war erkennbar wer geschrieben hatte; die Bedeutung entwickelte sich weiter und zwar von der Technik zu schreiben, zur Art des Schreibens, bis zur persönlichen Handschrift, wobei letztere auch ein Synonym ist für die Art zu handeln oder Aktivitäten zu setzten – eben um persönlichen Stil zu identifizieren. Jeder Mensch hat seinen eigen Stil und einen individuellen Führungsstil.

In einem weiteren Sinne umfasst der Begriff ‘Stil’ auch allgemeine Phänomene der Kultur, wie zum Beispiel Sprache/Sprachstil, Kleidungsstil, Benimmregeln/Etiquette, Fehlerkultur, Ausdruck von Emotionen, ….

Die Führungskraft wirkt in Ihrer Gesamtheit, also in allen Stilebenen! Extreme Ausprägungen innerhalb der Ebenen werden kaum kompensiert – schlussendlich bleibt ein Gesamteindruck als Resultat der Aktivitäten in allen Handlungsebenen. Es wirkt immer die Person als Ganzes, Rollenspiel ist nie nachhaltig.

Shape your lead. (SILK)

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Veröffentlicht unter SILK

Ein Meeting, ein Treffen, ein Workshop – oder eine Sitzung?

„Die halbe Woche sitze ich in Meetings!“ Unzählige Male hörte und höre ich diese oder ähnliche Aussagen in meinen Coaching Sessions.

Ein Meeting ist eine interaktive Kommunikationsform, weder Präsentation noch Vortrag. Jede Zusammenkunft von Mitarbeitern, Funktionsträgern, Führungskräften, Projektteams, …, bindet entweder Ressourcen (Geld, Zeit, Know-how) in sinnvoller oder in verschwenderischer Weise. Aber die Führungskraft kann die Qualität des Meetings nachhaltig beeinflussen – warum tut sie es nicht?

– Weil es Mehrarbeit aufgrund von mehr Vorbereitung ist?
– Weil die Führungskraft auch Vorbild sein muss?
– Weil man so viel in ein Meeting hineinpacken muss?
– Weil es eine Etiquette – z.B. wer teilt sich wann und wie lange mit – gibt?
– Weil die Entscheidung(en)schon längst gefallen sind?
– Weil es so demokratisch wirkt?
– Weil es eine Vorgabe aus dem QM-System ist?
– Weil einzelne Personen sonst keine Bühne haben?
– Weil man sich sonst kaum sieht?

Shape your lead – mit, vor, im und nach dem Meeting (SILK)

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